Rot begrünt!

Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen,
war vor zwanzig Jahren.
Die nächstbeste Zeit ist jetzt

Aleksej Andreevic Arakceev
"In den vergangenen Wahlkämpfen konfrontierten uns immer wieder Menschen mit der Frage: Wäre es nicht sinnvoll, das Budget eines Wahlkampfes in etwas Nachhaltiges zu investieren, statt in kurzlebige Werbegeschenke? Die SPÖ Kärnten hat daher beschlossen, nebst dem Verzicht von Plakaten (seit der Landtagswahl 2013) auch in puncto Werbegeschenke „neue Wege“ zu gehen. Andere reden davon, wir tun es. Einen Teil unseres Wahlkampfbudgets werden wir daher diesmal dafür verwenden Bäume in Kärnten zu pflanzen. Weniger Werbegeschenke - mehr Zukunft!"

"Ein Baum ist eine Investition in unsere Zukunft. Sinnvoll. Ehrlich. Nachhaltig. Enkeltauglich. Wir pflanzen Bäume, weil wir die Partei für die Menschen sind! Für alle Menschen – seit 130 Jahren - gestern, heute wie auch morgen!"
Andreas Sucher
Landesgeschäftsführer SPÖ Kärnten

GRÜNDE WARUM WIR BÄUME BRAUCHEN

Bäume produzieren wie alle Pflanzen auf der Erde Sauerstoff. Ein Baum von rund 20 Metern Höhe produziert circa 10.000 Liter Sauerstoff am Tag. Das reicht für 5 bis 10 Menschen, die am Tag je 500 bis 2.000 Liter Sauerstoff benötigen.

Bäumen binden Kohlenstoffe und bremsen den Klimawandel. Grund ist die Photosynthese, die die Bäume betreiben, um überhaupt zu wachsen. Bei diesem Prozess nehmen Bäume das mit für den Klimawandel verantwortliche Kohlendioxid aus der Luft auf. Unter Lichteinfluss zerlegen sie das Gas in seine Bestandteile und verwandeln es in organische Materialen wie zum Beispiel Holz. Für einen Kubikmeter Holz verbraucht ein Baum dabei durchschnittlich eine Tonne CO². Nebenprodukt der Photosynthese ist übrigens der Sauerstoff aus Grund 1.

Bäume gelten als die „Grüne Lunge“ der Städte. Das kommt davon, dass sie Stäube und Partikel aus der Luft filtern. Ein Baum filtert über seine Blätter oder Nadeln bis zu 100 Kilogramm Staub pro Jahr aus der Luft. Bei Regen fließt der gesammelte Staub am Stamm entlang in den Boden ab und ist dauerhaft aus der Luft entnommen.

Auf unsere Erde leben ungefähr 30 bis 60 Millionen Arten. Tausende Tierarten sind auf Bäume und Wälder angewiesen. Bäume bieten Nistplätze, Nahrung, Lebensraum und Schutz für die unterschiedlichsten Tiere. Von kleinsten Insekten bis zu großen Raubtieren ist alles vertreten.

Bäume bieten eine reichhaltige Nahrungsquelle für Mensch und Tier. Blätter, Nadeln und Knospen bieten gerade im Frühling eine lebenswichtige Grundlage für Wildtiere. Die Blütenpracht bietet Nahrung für Bienen, Hummeln und andere Insekten. Doch auch später im Jahr sind Bäume attraktiv. Sie bieten eine Fülle an Früchten, Nüssen, Beeren und Samen, dank derer die Tiere wohlbehalten über den Winter kommen.

Bäume sind hervorragende Schattenspender. Im Sommer nutzen wir sie als natürlichen Sonnenschutz. Doch auch innerhalb des Hauses kann der Baum Vorteile bieten. Ein gut positionierter Baum kann bis zu 25 Prozent der Energie zum Heizen und Kühlen reduzieren. Ein einziger Baum verdunstet bis zu 500 Liter Wasser am Tag und leistet die Kühlleistung von 10 bis 15 Klimaanlagen. Das bedeutet, dass an heißen Sommertagen im Schatten der grünen Riesen die gefühlte Temperaur circa 10 bis 15 Grad niedriger liegt. Auch senkt er die Windgeschwindigkeit um 85 Prozent.

Ein Spaziergang im Wald sehr erholsam. Doch nicht nur die körperliche Aktivität und die schöne Umgebung tragen dazu bei, dass es uns nach einem Waldspaziergang besser geht. Forscher haben herausgefunden, dass Stoffe namens Phytozyden daran beteiligt sind. Sie werden von den Pflanzen ausgeschüttet, um sich gegen Erreger zu wehren. Unser Immunsystem profitiert davon bei dem Besuch im Wald!

Seit dem 1713 erschienenen Buch „Sylvicultura oeconomica“, gilt Hans Carl von Carlowitz als der Erfinder der nachhaltigen Forstwirtschaft. Bei seinem Modell geht es darum, nur so viel Holz aus dem Wald zu entnehmen, wie in derselben Zeitperiode nachgewachsen ist. Somit ist der Wald eine nie endende Quelle an Brenn- und Baumaterial, Nahrung, Lebensraum, Klimaregulator und Erholungsort.

Der Wald produziert am laufenden Band Holz. Je nach Baumart ist das Holz unterschiedlich viel wert und wächst unterschiedlich schnell. Buche braucht länger zum Wachsen, hat aber wertvolleres Holz, da es durch das langsame Wachstum dichter und fester ist als beispielsweise Fichtenholz. 

Mit Holz zu bauen spart Kosten und auch Energie. Im Vergleich zu Stahl, Beton oder Ziegel ist Holz Tragfähiger und das bei geringerem Gewicht. Durch die schöne Optik kann sogar auf eine Verkleidung verzichtet werden. Passivhäuser aus Holz sparen bis zu 80 Prozent an Heizkosten ein im Vergleich zu herkömmlichen Ziegelbauten. Gleichzeitig bleibt bei Möbeln und Häusern das im Holz gespeicherte CO² gebunden. Durch eine langlebige Nutzung des Holzes können wir der Atmosphäre nach und nach CO² entziehen.

Diese Zahlen zum Sturmtief „Vaia“ im Herbst 2018 sind dramatisch: 1,4 Millionen Festmeter Schadholz in Kärnten, 35 Millionen Euro Schaden. 500.000 Festmeter davon wurden schon aufgearbeitet, über 300.000 Festmeter abtransportiert. Darum zählt jeder Baum, der nachgepflanzt wird. Jeder Baum trägt zu einem besseren Klima bei!

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Wir tun während andere reden
Weil jeder Baum hilft

Beispiel CO2-Verbrauch

Wie viele Bäume müsstest du pflanzen, um 20.000 mit dem Auto gefahrene Kilometer zu neutralisieren? (Du kannst dir deinen CO2-Verbrauch über diesen Rechner ausrechnen) Hier ein Beispiel:

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Bäume gepflanzt

Du möchtest einen Baum pflanzen? Dann tu es!

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Keine genaue Adressangabe notwendig
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Medien

Kronen Zeitung

Forscher sicher: So ist der Klimawandel zu bremsen

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ORF.at

Klimaschutzmaßnahmen: Österreich EU-weites Schlusslicht

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Kleine Zeitung

Die RetterBäume könnten den Klima-Wandel verlangsamen

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Zeit.de

Bäume pflanzen gegen den Klimawandel

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